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Welche Sportart passt zu mir - der Quick Guide

am January 29, 2020

Jeder von uns legt in seinem Leben auf unterschiedlichste Dinge Wert. Etwas verblüffend scheint es jedoch, dass die eigene Ausgeglichenheit, Gesundheit und Vitalität dabei so oft vernachlässigt werden. Hierzulande sprechen die Zahlen für sich, denn lediglich 38 Prozent der Deutschen betreiben mindestens einmal im Monat Sport. Eine ziemlich magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass es den meisten Bundesbürgern klar ist, dass Bewegung zur allgemeinen Gesundheit beiträgt.

Dass gesteigerte Leistungsfähigkeit, ein gesunder Körper und ein längeres Leben die perfekten Motivatoren sind, hast du natürlich schon längst erkannt. Jetzt bist du nur noch auf der Suche nach der richtigen Sportart für dich? Im Folgenden findest du unsere Tipps, die dir helfen, sie zu finden. 

 

Die passende Sportart für jedes Ziel

Wie alles im Leben betreiben wir auch Sport meist mit einem gewissen Ziel im Hinterkopf. So wirst auch du dir vorgenommen haben abzunehmen, deine allgemeine Fitness zu steigern, kräftiger zu werden oder einfach nur den Spaß und die Gesellschaft anderer zu genießen. 

 

Welches Ziel verfolge ich? 

Bei deiner Entscheidung, welche Sportart du zukünftig regelmäßig ausüben wirst, hilft dir daher die Frage: „Welches Ziel verfolge ich?“

 

Sportarten zum Abnehmen 

Ist es dein Ziel mit Sport abzunehmen, dann eignen sich besonders Sportarten, die möglichst viele Körperbereiche beanspruchen. Zum einen soll der Körper gleichmäßig auf Vordermann gebracht werden und zum anderen sollst du nicht schon nach 5 Trainings-Minuten ausgepowert sein. 

Gewichtheben eignet sich folglich eher weniger zum Abnehmen. Stattdessen bieten sich Ausdauersportarten an. Dazu zählen Klassiker wie Laufen, Fahrradfahren, Schwimmen aber auch Skilanglauf, Rudern und Mountainbiken. Auch das aus Kindertagen bekannte Seilspringen ist ein wahrer Kalorienverbrenner und  bringt die Kilos zum Purzeln. 

Ein weiterer Vorteil: Für Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Seilspringen ist kein kostenintensives Equipment nötig. Somit eignen sie sich perfekt für Sportanfänger, die sich einen unkomplizierten Start in ihre Sportlerkarriere wünschen. 

Tipp: Viele Seiten bieten anschauliche Darstellungen über den Kalorienverbrauch einzelner Sportarten an. Beachte jedoch, dass es sich bei den Angaben stets nur um Richtwerte handelt. Dein individueller Verbrauch hängt von deinem Geschlecht, der Körpergröße, dem Gewicht sowie deinem Alter ab. 

 

Sportarten für den Muskelaufbau 

Verfolgst du das Ziel Muskeln aufzubauen, führt  kaum ein Weg am Fitnessstudio vorbei. Professionelle Geräte ermöglichen es dir exakt die von dir gewünschten Körperbereiche zu stimulieren. 

Zählst du dich zu den Personen, die das zu monoton finden, lassen sich Muskelaufbauprogramme auch im Rahmen von Kampfsportarten wie Kick- oder Thaiboxen einbetten. In den Übungen dieser Sportarten wird meist mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet, was eine Beanspruchung ungeahnter Muskelpartien mit sich bringt. Obendrein fördern sie Ausdauer, Kraft und Selbstvertrauen. Ein Probetraining tut nicht weh und vielleicht sind Kampfsportarten ja genau das richtige für dich? 

 

Sportarten im Team - für den gewissen Spaßfaktor

Sportverweigerer verstecken sich oft hinter dem Argument, dass es einfach zu langweilig ist stundenlang im Fitnessstudio auf einem Gerät zu verbringen, ohne einen richtigen Ansporn zu haben. Einige von ihnen mögen das wirklich so empfinden und das ist auch in Ordnung. Sie zählen dann vielleicht eher zum Typ Sportler, der mehr Wert auf den Wettkampf und das Miteinander legt. 

Im Mannschaftssport ist es für viele Menschen wesentlich leichter Motivation zu finden, da das Ziel, in einer Gruppe Spaß zu haben und sich dabei zu bewegen, oft klar und zeitnah erreichbar ist. Zeitgleich kommen Ehrgeiz und Teamgeist auf, wobei die Bewegungsabläufe in den Hintergrund rücken und die Gruppendynamik zu einem Mittel zur Steigerung der Gesundheit wird. 

„Sport sorgt für Ausgeglichenheit, schüttet Glückshormone aus und lässt dich einfach mal so richtig abschalten”

 

Sportarten für mentale Ausgeglichenheit

Über die gesundheitlichen Vorteile von sportlichen Aktivitäten lässt sich nicht streiten. Auch wenn viele Sportler in erster Linie an die körperlichen Aspekte der Bewegung denken, so sorgt Sport auch für mentale Ausgeglichenheit, schüttet Glückshormone aus und lässt dich einfach mal so richtig abschalten. Möchtest du den Trubel einer Mannschaftssportart oder des Fitnessstudios meiden, dann findest du deine innere Ruhe womöglich bei einer der folgenden Sportarten: 

  • Schwimmen
  • Joggen
  • Yoga
  • Wandern  

Diese Aktivitäten bieten dir die Möglichkeit, dich auf die Atmung, deine Bewegung und deine Gedanken zu fokussieren. Die gewisse Prise an positiver Monotonie bringt Gedanken auf Kurs und senkt das Stresslevel ungemein. Ein wahres Wundermittel um einen intensiven Arbeitstag zu kompensieren.

   

Außergewöhnliche Sportarten für den gewissen Kick

Du bist eher der experimentierfreudige Typ? Absolut im Trend sind Obstacle Course Races (OCR). Wie der Name verrät, handelt es sich dabei um Hindernisläufe über eine festgelegte Distanz. Hindernisse wie Schlamm, Wasser und Hürden, fordern Hobbysportler und Profis heraus und sind dabei unheimlich witzig für Teilnehmer und Zuschauer. 

Doch auch, wer sich nicht durch Schlamm und eisiges Wasser kämpfen möchte, findet Abwechslung zum Beispiel beim Bouldern oder Parcours.

 

Trau dich - Probieren geht über Studieren

Was wir dir mit auf den Weg geben möchten: Habe keine Scheu davor dein Ziel eines gesünderen Lebensstils anzupacken und mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen. Erkundige dich bei Freunden nach ihren Aktivitäten oder suche nach Kurs- und Schnupperangeboten in deiner Nähe. Für Studenten bieten Universitäten oftmals vielfältige Sportprogramme zu budgetfreundlichen Preisen an.

In der Sportwelt gibt es wirklich für jeden Geschmack das passende Angebot, um das eigene Wohlbefinden nachhaltig auf das nächste Level zu heben. 


Titelgrafik von Khusen Rustamov. 

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